Busfahrer werden – eine Ausbildung für Multitalente
Mit dem Schulabschluss vor Augen fängt der berühmt berüchtigte Ernst erst an: das Berufsleben. Es soll ein Job sein, der Spaß macht, fordert, Zukunft und einiges zu bieten hat. Ob Technikfreaks, Fahrertypen, Organisationstalente oder Auf-Kunden-Zugeher – jeder darf sich angesprochen fühlen von „Beweg was – werd Busfahrer“:
Steig in ein Busunternehmen ein! Als Auszubildender.
Busfahrer sitzen nicht nur hinterm Lenkrad, sie haben eine verantwortungsvolle Aufgabe. Die Herausforderung besteht darin, den Linien- oder Reisebus sicher durch den Verkehr zu steuern und dabei kühlen Kopf bewahren. Wer Freude am Reisen hat und den Umgang mit Menschen mag, ist hier goldrichtig.
Häufig gestellte Fragen:
- Warum Busfahrer werden?
- Bereits ab 18 Jahren hinterm Steuer sitzen
- Busfahren - ein Job mit echter Perspektive?
- Das Ticket fürs Buscockpit löst man wie?
Warum Busfahrer werden?
Busfahrer ist ein solider und anspruchsvoller Beruf, auf den die Ausbildung ordentlich vorbereitet und der viele Einsatzchancen bietet. Sei es nun im Schulbus-, Linien- oder Reiseverkehr.
Und das Beste:
Busfahrer braucht das Land. Öko kommt an und sorgt dafür, dass die Fahrgastzahlen im öffentlichen Nahverkehr steigen. Der Bustourismus ist auch stetig im Aufwind. Nicht nur Betagte reisen mit dem Bus in die Ferne, ob Klassenfahrt oder Betriebsausflug, Busse sind nicht weg zu denken.
Deswegen gilt: qualifizierte Busfahrer werden gesucht!
Bereits ab 18 Jahren hinterm Steuer sitzen?
Schulabgänger können – nach einer Änderung der Gesetze im Jahr 2006 – nun nach einer dreijährigen Ausbildung bereits mit 18 Jahren als Busfahrer im Öffentlichen Nahverkehr auf bis zu 50 Kilometer langen Linien durchstarten. Das sieht das Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz (BKrFQG) mittlerweile vor.
Neben der erfolgreichen Ausbildung und der Volljährigkeit müssen Frau und Mann noch zwei Dinge vorweisen: Den Pkw-Führerschein (seit mindestens einem Jahr) und die bestandene medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU).
Also am besten gleich nach der Schule einsteigen!
Mag sein, dass man jetzt einen Job als Busfahrer bekommt. Aber wie sehen die Zukunftschancen aus?
Richtig gut.
Der Bedarf an Fahrern steigt weiter. Die zweite gute Nachricht: Experten gehen davon aus, dass ein Drittel der im Jahr 2000 beschäftigten Busfahrer bis 2010 aus Altersgründen aus dem Beruf ausscheiden. Und nur 25 Prozent der jetzigen Fahrer sind jünger als 35 Jahre.
Ergo: Auch auf lange Sicht bleibt qualifizierter Nachwuchs erwünscht und stark gefragt.
Das Ticket fürs Buscockpit löst man wie?
Es gibt zwei Wege hinters Buslenkrad. Wer sich als Berufskraftfahrer ausbilden lässt, wählt die technisch-orientierte Variante. Die andere Möglichkeit: als Fachkraft im Fahrbetrieb fährt man auch Bus, übernimmt zudem noch kaufmännisch-serviceorientierte Aufgaben. Beide Ausbildungen dauern je drei Jahre.

